Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Hilgegard Müller zum Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Hilgegard Müller zum Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende

23.09.15  10:05 | Artikel: 963087 | News-Artikel (e)

Hilgegard Müller zum Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende
Hildegard Müller, Vorsitzende der
Hauptgeschäftsführung des BDEW
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat einen Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende veröffentlicht. Hierzu erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

Es ist klug, dass der Einbau intelligenter Messsysteme nur dort erfolgen soll, wo Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Die geplanten Regelungen bündeln die Vorgaben zur Messung erstmals zentral. Das ist vernünftig, denn das zukünftig immer stärker auf Erneuerbare Energien basierende Stromversorgungssystem braucht moderne Technik, mit der Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch effizient gesteuert werden können. Hierzu leisten die vorgesehenen Regelungen einen wichtigen Beitrag. Das starke Augenmerk, das der Entwurf auf den Datenschutz legt, kann außerdem das Vertrauen der Verbraucher in die neue Technik stärken.

Allerdings gibt es im vorliegenden Gesetzentwurf noch zahlreiche Baustellen. Zu den offenen Fragen gehört zum Beispiel die Refinanzierung der Investitionskosten bei den Messstellenbetreibern. Vor allem die erste Phase des Rollouts, in der der Aufbau der notwendigen Informationstechnologie erfolgen muss, führt zu hohen Investitionen. Diese sollten als Kosten im Rahmen der Entgeltregulierung anerkannt werden.

Für eine zügige Umsetzung wird es zudem wichtig sein, dass vor dem Einbau der neuen Technologie, die Übertragung und Auswertung der Daten sichergestellt ist. Sie ermöglichen eine effiziente Steuerung der Anlagen. Hierzu gehören insbesondere Regelungen zur Weitergabe der Daten an die verschiedenen Akteure. Es ist unrealistisch, dass die Standards für neue und derart komplexe Datenkommunikationswege bis 2017 bereits erarbeitet und implementiert sein werden. Hinzu kommt, dass die bisher im Gesetzentwurf vorgeschlagene Lösung technisch nicht ohne weiteres umsetzbar ist und daher weiterer Vorarbeiten bedarf.

Insgesamt darf der anstehende Rollout nicht zu einem erheblichen Ausbau der Bürokratie im Energieversorgungsbereich führen. Das betrifft neben der Festlegung neuer Datenkommunikationswege vor allem die Ausgestaltung des Messstellenbetriebs oder Fragen zur Rechnungslegung.




(Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW))


1 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben

Grünwald Samstag, 6. Februar 2016 um 00:24

Sehr geehrte Frau Müller,

die Digitalisierung der Energiewirtschaft muss nach allgemein gültigen Regeln erfolgen. Daten, Energie, Signale sind physikalisch gesehen ein Teilgebiet der Elektrotechnik. Für Juristen ist es unwichtig, welche Frequenzen, Spannungen AC oder DC, analog oder digital vorherrscht. Die Industrie 4.0 hat sich nicht gebildet, damit sie auf Zappelstrom reagieren kann, sondern um schneller auf Kundenwünsche zu reagieren und die Produktionslinien passen sich durch Kommunikation von Maschine zu Maschine an. Maschinen organisieren sich selbst. Dies kann auch die Photovoltaik auf dem Dach des Firmengelände mit einschließen wie auch ein Windrad in der Lüneburger Heide. Ich möchte darauf hinwirken, das es
europäische oder über TTip einen westlichen Industriestandart gibt. Ich hoffe auf Ihre aktive Beteidigung in den Normungsausschüssen. Ihr Günter Grünwald


Themenbereiche:

Datenschutz | Sicherheit | Strom

Schlagworte:

Energiewende (541) | digitale Anwendungen (3) | Robert Busch (5) | Verbrauchsgruppen (2) | Smart Meter (14)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@963087







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
18.7.16 | Artikel: 970063
Wer will ein Wasserwerk fernsteuern? Jeder kann!

Zwei Sicherheitsleute der Webseite Internetwache.org untersuchten Milliarden Internet-Adressen und haben dabei allein 80 ungeschützte Anlagen des gleichen Herstellers ausfindig gemacht.

1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
25.7.16 | Artikel: 970065
Wenn der Toaster seinen Strom selbst bestellt ...

Auf den Tag genau vor zwei Monaten war blog.stromhaltig auf einer Veranstaltung zum Thema Strommarkt und dessen Digitalisierung. Einer der Diskussionspunkte, die ein Besucher aufbrachte, war «Was ist eigentlich, wenn der Toaster seinen Strom selbst bestellt?».

26.9.16 | Artikel: 970083
Tennet: «Strompreis Erhöhung von 80%»

Die Kollegen des Mediums «Die Zeit» haben eine beachtliche Meldung in Umlauf gebracht: «Stromanbieter Tennet erhöht Preise um 80 Prozent». Da bekommt man gleich Mut zum Lesen .

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

25.8.16 | Artikel: 970080
Fell: Bundessicherheitskonzept bringt keine neuen Lösungen

Die Bundesregierung nutzt in ihrem neuen Bundessicherheitskonzept «Konzeption zur Zivilen Verteidigung (KZV)» nicht die Chance neuer Technologien, um gravierende Probleme bei großen gesellschaftlichen Ereignissen zu vermeiden.