Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Franz Alt: VW baut nur Öko-Autos

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Franz Alt: VW baut nur Öko-Autos

23.09.15  12:00 | Artikel: 963090 | News-Artikel (Red)

Franz Alt: VW baut nur Öko-AutosDer frühere VW-Chef Ferdinand Piech hat vor über 20 Jahren versprochen: «Wir bauen das Ein-Liter-Auto». Dieses Auto wurde tatsächlich gebaut. Aber wo fährt das Öko-Wunderwerk? Es steht im Volkswagen-Museum in Wolfsburg, einsam und verlassen, aber ist nirgendwo auf den Straßen zu sehen.

Danach die nächste Öko-Ankündigung: "Wir bauen das Drei-Liter-Auto, den Lupo". Auch dessen Bau wurde bald wieder eingestellt. Die Begründung: Die Leute kaufen es nicht. Später musste die VW-Pressestelle bestätigen, dass der Lupo kaum beworben wurde. Er war nicht wirklich gewollt. Produziert wurden aber immer größere Benzinfresser beim sogenannten Konzern des Volkes.

Um das Öko-Image dennoch aufrechtzuerhalten, musste eine Software in die Diesel-Autos eingebaut werden, mit deren Hilfe die Abgaswerte schamlos manipuliert werden konnten. Aufgedeckt hat den neuesten VW-Skandal in den USA ausgerechnet ein Mann mit dem Namen "German", John German. Er sagt: "Es war schockierend". Schließlich ist der bisherige VW-Chef Winterkorn der höchst bezahlte deutsche Manager. Wofür eigentlich?

Die alles entscheidende Frage ist jetzt nur noch: Hat Europas größter Autobauer nur in den USA getrickst oder überall? Und: Hat nur VW getäuscht oder alle? Der Skandal kann schnell auf die gesamte deutsche Autowirtschaft überschwappen oder gar auf die weltweite.

Sicher ist schon jetzt, dass bisher nur ein kleiner Teil des Betrugs zum Vorschein kam. Am Montag war von einer halben Million VW-Diesel in den USA die Rede. Am gestrigen Dienstag bestätigt VW, dass in elf Millionen ihrer Autos die entsprechende Software zum Manipulieren eingebaut war. Was kommt morgen, übermorgen, in der nächsten Woche und im nächsten Monat zum Vorschein?

Noch vor kurzem prahlten die Wolfsburger: "Spätestens 2018 sind wir die größten Autobauer der Welt." Daraus wird wohl nichts. Unklar ist, ob es VW bis dahin in der heutigen Form überhaupt noch geben wird. Größenwahn kommt vor dem Fall. Das ist so und das wird so bleiben. Die französische und die italienische Regierung fordern bereits europaweite Untersuchungen aller VW-Diesel-Fahrzeuge.

Bislang galt Deutschland als Öko-Weltmeister. Werden wir jetzt Betrugs-Weltmeister? Ob die elf Millionen VW-Diesel jetzt noch die grüne Umweltplakette behalten? Aber klar doch: VW baut nur Öko-Autos.


Andere Artikel zum Thema:

21.09.15: Kommentar: Sind die Autohersteller doch alle nur Betrüger?
22.09.15: Schwäbische: «Winterkorn muss gehen» - Leitartikel zu Volkswagen
22.09.15: BMU: Flasbarth fordert von Autoindustrie lückenlose Aufklärung über Ausmaß der Manipulationen
21.09.15: Südwest Presse: Kommentar VW «Unglaublich, aber wahr»
21.09.15: Deutsche Umwelthilfe fordert Rücktritt von VW-Vorstandschef Martin Winterkorn
21.09.15: Fahrverbote für Diesel-PKW in deutschen Städten als Folge des Audi/VW-Skandals



(Autor: Franz Alt)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Mobilität | Hersteller | Kriminalität | international

Schlagworte:

Autokonzerne (12) | Umweltbehörde (12) | USA (35) | Betrug (21) | Verbrauchertäuschung (12) | Stickstoffdioxid (11) | Gesundheitsgefährdung (11) | VW (11) | Audi (12)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@963090







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55