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Keine Angst vor schlauen Zählern

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Keine Angst vor schlauen Zählern

24.09.15  08:30 | Artikel: 963092 | News-Artikel (e)

Keine Angst vor schlauen ZählernZusätzliche Kosten aber wenig Nutzen? Der Gesetzentwurf zur Einführung intelligenter Stromzähler sorgt für Kritik. Tatsächlich aber steckt in der Technologie großes Potenzial: Schon heute senken Verbraucher durch intelligente Stromzähler ihre Kosten.

Die Bundesregierung plant die flächendeckende Einführung intelligenter Stromzähler, sogenannter Smart Meter. In dieser Woche hat das Wirtschaftsministerium den Referenten-Entwurf für ein dazugehöriges Gesetz vorgestellt, zu dem sich in den kommenden Wochen Branchenverbände und Bundesländer äußern können.

Schon jetzt sorgt das geplante Gesetz für Kritik und Unsicherheit. Intelligente Stromzähler brächten den Stromkunden "kaum Mehrwert, aber dafür dauerhafte Kosten", kommentierte etwa der Bundesverband der Verbraucherzentralen den Entwurf. Auch Befürchtungen zum Datenschutz stehen im Raum, weil es theoretisch möglich wäre, anhand der Verbrauchsdaten Bewegungsprofile von Stromkunden zu erstellen.

"Viele dieser Befürchtungen sind unbegründet", sagt Nikolaus Starzacher, Geschäftsführer des Smart-Meter-Anbieters Discovergy: "Intelligente Stromzähler bieten große Chancen. Tatsächlich können Stromkunden damit ihren Verbrauch und ihre Kosten deutlich senken."

Ein Discovergy-Zähler kostet jährlich 60 Euro und übermittelt auf Wunsch sekundengenau den Stromverbrauch. Über die Discovergy-Webseite oder per App können Stromkunden damit genau feststellen, wie viel Strom welches Gerät verbraucht und ihr Verbrauchsverhalten anpassen. "Unsere Kunden haben allein dadurch ihren Verbrauch im Schnitt um 15 Prozent gesenkt", sagt Starzacher, "Derzeit liegen die durchschnittlichen Kosten eines Drei-Personen-Haushalts bei 1008 Euro pro Jahr. Die möglichen Einsparungen übersteigen also deutlich die Kosten für den Zähler."

Auch Sicherheitsfragen sind technisch lösbar, sagt Starzacher: "Die Daten der Verbraucher sind durch moderne Verschlüsselungsverfahren vor dem Zugriff von Dritten geschützt."

In Zukunft könnten Verbraucher noch mehr von intelligenten Stromzähler profitieren. Beispielsweise durch flexible Stromtarife, bei denen die Preise sinken, wenn gerade viel Strom ins Netz eingespeist wird. "Wenn sich die Technologie flächendeckend durchsetzt, steigen die Chancen, dass Energieversorger solche Tarife anbieten", sagt Starzacher: "Die Stromzähler sind bereits intelligent. Jetzt brauchen wir nur noch ein intelligentes Gesetz."


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08.05.13: Was machen eigentlich diese Smart Meters, die intelligenten Stromzähler?
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(Quelle: Discovergy GmbH)


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Themenbereiche:

Datenschutz | Sicherheit | Smart Meter

Schlagworte:

Stromzähler (19) | digitale Anwendungen (3) | Smart Meter (14) | Stromtarife (6) | Energieversorger (64)




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