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Fell: Kein Geld für Kohle, Öl und Gas

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Fell: Kein Geld für Kohle, Öl und Gas

05.10.15  09:15 | Artikel: 963121 | News-Artikel (Red)

Fell: Kein Geld für Kohle, Öl und Gas
Hans-Josef Fell,
Bündnis90/Die Grünen
Die globale Verlagerung weg von Investitionen in umweltschädliche fossile Brennstoffe hat sich im vergangenen Jahr verfünfzigfacht, gemäß einer neuen Studie des US-Beratungsunternehmens Arabella Advisors.

Die Zahl der Investoren, die sich verpflichtet haben ihre Gelder aus Firmen abzuziehen, die fossile Brennstoffe fördern oder vertreiben, hat jüngst stark zugenommen. Laut der Studie verwalten diese Investoren insgesamt über 2,6 Bio. USD.


Dieser Trend widerspiegelt das zunehmend überzeugende wirtschaftliche Argument, keine Investitionen in fossile Brennstoffe zu tätigen, weil das Kohlenstoff-Budget im Kampf gegen den Klimawandel immer kleiner wird und erneuerbare Energietechnologien in den Kosten sinken. Deshalb und wegen den unermüdlichen Kampagnen von Non-Profit-Gruppen sind Divestments von fossilen Brennstoffen auf der Agenda von Regierungen und Investoren aus 43 Ländern und mehreren Sektoren angekommen.

Der Bewegung gehören längst nicht mehr nur idealistische Institutionen an, sondern auch große einflussreiche Organisationen aus den neuen Sektoren, die ihre Vermögenswerte von fossilen Brennstoffen veräußern. Große Pensionsfonds und private Unternehmen machen heute über 95 Prozent des Vermögens der Divestment-Akteure aus.

Im Jahr 2014 hielten Institutionen, die sich den Divestments verschrieben haben Vermögenswerte von 349 Mio. $. Heute halten sie 9,8 Mrd. $ an Vermögenswerten. Die California Public Employees Retirement System, die Norwegische Pensionskasse, die Canadian Medical Association, der Ökumenische Rat der Kirchen und die University of California gehören zu den bemerkenswertesten jüngsten Verpflichtungen.

In Australien plant die Universität von Sydney den CO2-Fußabdruck ihrer Investitionen in drei Jahren um 20 Prozent zu reduzieren. Dies nach dem Vorbild der Australian National University, die im vergangenen Jahr Aktien von sieben Rohstoffunternehmen im Wert von 16 Mio. $ veräußerte. Der Bericht stellt auch fest, dass das Australian Capital Territory und ebenso die Stadt Newcastle, "die Heimat der größten Kohlehafen der Welt" einen Beschluss Divestment zu betreiben, verabschiedet haben.

Australien beheimatet 10 Prozent der Akteure aus der Divestment-Bewegung. Die Mehrheit, 64 Prozent, sind in den USA und 20 Prozent in Großbritannien angesiedelt. Andere stammen aus Kanada, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Senegal. Seit dem Start in wenigen Hochschulen der USA, hat die Bewegung Menschen aus der ganzen Welt erreicht.

Hier finden sie den Report




Autor: Hans-Josef Fell

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell war energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages von 1998 bis 2013. Er ist Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe zum Thema Energiepolitik.



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Themenbereiche:

Klimapolitik | Wirtschaft | international

Schlagworte:

Kohle (196) | Öl (24) | Gas (52) | Investitionen (20) | Brennstoffe (3) | Divestments




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