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Kommentare zum Atomausstieg: WAZ: Der Staat wird helfen müssen

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Kommentare zum Atomausstieg: WAZ: Der Staat wird helfen müssen

06.10.15  09:15 | Artikel: 963123 | News-Artikel (e)

Kommentare zum Atomausstieg: WAZ: Der Staat wird helfen müssenKommentar von Ulf Meinke

Eigentlich müssten die Energiekonzerne sämtliche Kosten für den Atomausstieg übernehmen. Klar ist, dass der Abriss der Kernkraftwerke und vor allem die Lagerung des radioaktiven Mülls Milliardensummen verschlingen werden.

Nun gilt es nüchtern festzustellen: Dieser Aufgabe sind die Konzerne nicht gewachsen. Niemand weiß, in welcher Verfassung Unternehmen wie Eon oder RWE in zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahren sind. Doch auch dann muss der Atommüll sicher gelagert sein.

Es ist ärgerlich, dass sich die großen Energieversorger jahrelang mit freundlicher Unterstützung der Politik die Kassen füllen konnten und heute trotzdem zu wenig Geld in den Konzernen steckt, um den Abschied von der Kernkraft in Gänze zu finanzieren. Nun geht es allein um Schadensbegrenzung - einen Umbau der Konzerne ohne Verwerfungen, den Einsatz von möglichst wenig Steuergeld.

Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass der Staat wird helfen müssen, um größeren Schaden abzuwenden.




(Quelle: WAZ | Ulf Meinke)


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Themenbereiche:

Energiewirtschaft | Kraktwerke | Unternehmen

Schlagworte:

Kernkraftwerke (14) | Verantwortung (5) | Risiken (9) | Schadensbegrenzung (3) | Energieversorger (64)




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