Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Land fördert energetische Sanierungsfahrpläne für Wohngebäude

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Land fördert energetische Sanierungsfahrpläne für Wohngebäude

29.10.15  08:30 | Artikel: 963197 | News-Artikel (e)

Land fördert energetische Sanierungsfahrpläne für WohngebäudeAb heute fördert das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft das Erstellen eines energetischen Sanierungsfahrplans für Wohngebäude. Für die Jahre 2015 und 2016 sind für das neue Förderprogramm zusammen rund eine Million Euro veranschlagt, insgesamt sind bis zum Programmende 2020 Fördermittel in Höhe von 4,6 Millionen Euro eingeplant.

"Heizung und Warmwasser sind für 40 Prozent unseres Energieverbrauchs und für fast 25 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen im Land verantwortlich", erklärte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller. "Für einen wirksamen Beitrag des Landes zum Klimaschutz muss unser Wärmebedarf daher drastisch sinken. Hierzu leistet unser neues Förderprogramm einen wichtigen Beitrag."

Der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft wies darauf hin, dass über 1,6 Millionen Wohngebäude in Baden-Württemberg vor der ersten Wärmeschutz-Verordnung im Jahre 1977 gebaut wurden. "Auf diese Häuser müssen wir daher ein besonderes Augenmerk legen." Bei insgesamt rund 2,3 Millionen Wohngebäuden im Land beträgt ihr Anteil etwa 70 Prozent.

Je nach individueller Beschaffenheit könne die energetische Sanierung den Energiebedarf eines Gebäudes um bis zu 80 Prozent verringern, betonte Minister Untersteller. "Bei einer schrittweisen Sanierung müssen bei jedem Schritt schon die später folgenden Maßnahmen bedacht werden, damit am Ende alles technisch optimal zueinander passt. Daher sollten sich kostenbewusste Eigentümer schon vor der ersten Maßnahme einen gebäudeindividuellen energetischen Sanierungsfahrplan erstellen lassen." Neben den finanziellen Anreizen, die das neue Förderprogramm für Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer liefere, erfülle das Programm somit auch eine wichtige Beratungsfunktion.

Eine Sanierung spare dauerhaft Energiekosten, außerdem erhöhe sie den Wohnkomfort im Inneren der Räume, schütze die Bausubstanz des Gebäudes und diene damit dem Werterhalt, sagte der Umwelt- und Energieminister weiter. "Es lohnt sich daher gleich mehrfach, eine energetische Sanierung vorzunehmen und sich hierfür einen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen."

Kosten für Sanierungsfahrplan

Die Kosten für einen Sanierungsfahrplan betragen für Ein- und Zweifamilienhäuser je nach Aufwand rund 800 bis 1.000 Euro. Die Höhe des Landeszuschusses ist von der Anzahl der Wohneinheiten in den jeweiligen Gebäuden abhängig, für die Sanierungsfahrpläne erstellt werden. Er beträgt für Ein- und Zweifamilienhäuser 200 Euro, für Mehrfamilienhäuser erhöht sich der Zuschuss ab der dritten Wohneinheit um 50 Euro für jede weitere Wohneinheit. Der Zuschuss beträgt höchstens 50 Prozent der Beratungskosten für die einzelnen Sanierungsfahrpläne (inkl. Mehrwertsteuer). Der maximale Zuschuss pro Gebäude beträgt 500 Euro.

Antragsberechtigt und Zuwendungsempfänger sind sogenannte Ausstellungsberechtigte für Sanierungsfahrpläne im Sinne der Sanierungsfahrplan-Verordnung (SFP-VO). Diese übernehmen eine Bündelungsfunktion und stellen vorab Sammelanträge für die von Ihnen zu erstellenden Sanierungsfahrpläne.

Eine Sanierungsfahrplan-Beratung in Anspruch nehmen können Gebäudeeigentümer, Erbbauberechtigte, Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG), von Gebäudeeigentümern beauftragte Dritte, sofern alle Gebäudeeigentümer mit der Erstellung des Sanierungsfahrplans einverstanden sind, sowie Gebäudebesitzer (d. h. Mieter oder Pächter) in Abstimmung mit dem jeweiligen Gebäudeeigentümer. Es muss sich um natürliche Personen handeln.

Die Abwicklung des Programms erfolgt durch die L-Bank.

Förderung Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg (L-Bank)

Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg




(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Energiepolitik | Energieeffizienz

Schlagworte:

Sanierungsfahrpläne | Wohngebäude (2) | Förderprogramm (11) | Energieverbrauch (28) | Energiekosten (15) | L-Bank (2)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@963197







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

28.9.16 | Artikel: 970085
Vollständige Erdverkabelung in Baden-Württemberg

«Energiepolitisch vernünftig und nachvollziehbar», nannte Umweltminister Franz Untersteller die heute bekannt gewordenen Netzausbaupläne des baden-württembergischen Netzbetreibers TransnetBW.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
28.9.16 | Artikel: 970085
Vollständige Erdverkabelung in Baden-Württemberg

«Energiepolitisch vernünftig und nachvollziehbar», nannte Umweltminister Franz Untersteller die heute bekannt gewordenen Netzausbaupläne des baden-württembergischen Netzbetreibers TransnetBW.

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.