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Wie im Kino: Telekom bietet Wanzensuche für Unternehmen

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Wie im Kino: Telekom bietet Wanzensuche für Unternehmen

03.11.15  10:04 | Artikel: 963208 | News-Artikel (e)

Wie im Kino: Telekom bietet Wanzensuche für Unternehmen

  • Industriespionage verursacht Milliardenschaden
  • Telekom-Spezialisten untersuchen Büros und Konferenzräume

Keine Chance für Wanzen: Die Telekom hilft Unternehmen, sich gegen Lauschangriffe zu wappnen und so sensible Informationen zu schützen. Spezialisierte Techniker überprüfen Büros und Konferenzräume auf Abhörtechnik und Schwachstellen. Sie scannen sensible Räume mit neuesten Geräten. So röntgen sie etwa harmlos ausschauende Kaffeekannen, Telefonspinnen und PC-Mäuse. Sie nehmen USB-Sticks, Steckdosen und Kabel unter die Lupe, suchen mit ausfahrbaren und endoskopischen Kameras in Hohlräumen und messen Funkfrequenzen, um heimliche Sender zu orten. Auch ungesicherte DECT-Anlagen spüren sie auf.

"Der Fokus liegt bei diesem Service auf dem gesprochenen Wort" sagt Frank Eckhardt, Leiter der Lauschabwehr. Industriespione platzieren in Büros oder Konferenzräumen zum Beispiel SIM-Karten mit Funktechnik, etwa in PC-Mäusen. Die Methoden der Angreifer werden immer ausgefeilter. Auch aus großer Entfernung nehmen sie etwa via Laser durch Fensterglas akustische Schwingungen auf und können damit von außen Gespräche abhören.

Lauschabwehr-Spezialisten raten daher ihren Kunden, Besprechungen zu geheimen Themen stets hinter geschlossenen Außenjalousien abzuhalten und dafür Räume im Innenhof zu wählen. Dabei gilt auch: Je weniger Austattung desto besser. Zimmerpflanzen, Dekorationen und Vertäfelungen bieten Verstecke. Und immer leichter ist es für die Täter via Internet an Abhörtechnik zu kommen. Zum Beispiel an manipulierte Telefonhörer verschiedener Hersteller samt Funkwanze für wenige Euro. Solche Hörer lassen sich in Sekundenschnelle austauschen.

Mit der Dienstleistung Lauschabwehr wendet sich die Telekom an DAX-30-Unternehmen genauso wie an Mittelständler, die ihre Geschäftsgeheimnisse schützen wollen, zum Beispiel wenn Unternehmenszukäufe verhandelt oder Gebote für Auktionen entwickelt werden. "Wir kommmen natürlich auch dann auf den Plan, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist", erläutert Thomas Tschersich, Leiter Group Security Services bei der Telekom. "Etwa wenn Unternehmen plötzlich merken, dass ein Konkurrent sie immer knapp unterbietet oder zeitgleich eine Kopie ihres neuesten Produktes auf den Markt bringt."

Die Fachleute der Telekom erstellen ihren Auftraggebern nach jeder Untersuchung einen Ergebnisbericht. Zudem zeigen sie Unternehmen, wie sie Informations- und Abhörschutz verbessern und erarbeiten individuelle Schutzkonzepte. Darüber hinaus bietet die Telekom Schulungen zum Umgang mit Top-Geschäftsgeheimissen und dem Bewusstsein für Angriffsstrategien an und berät bei Bauvorhaben.

Nach Schätzungen des Bundesinnenministeriums verursacht Wirtschafts- und Industriespionage allein in Deutschland einen Schaden von über 50 Milliarden Euro pro Jahr. Durch eine hohe Dunkelziffer nicht bekannter Fälle dürfte der tatsächliche Schaden noch um ein vielfaches höher liegen. Nur knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland verfügt über ein Notfallmanagement bei digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Verbandes BITKOM unter 1.074 Unternehmen hervor.


Anmerkung der Redaktion:
Scannen, Röntgen und der Einsatz von endoskopischen Kameras kostet Geld. Leider macht die Telekom auf keiner Website irgendwelche marginalen Angaben zu Preisen.
Vermutlich darf man davon ausgehen, dass kleine Mittelständler - die den Schutzbedarf durchaus haben - sich diesen Service nicht leisten können.





(Quelle: Deutsche Telekom)


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Themenbereiche:

Sicherheit | Spionage | Unternehmen

Schlagworte:

Industriespionage (5) | Wanzensuche | Lauschangriffe | Telekom (36) | Kameras (2) | Abhörtechnik | Dienstleistung (5)




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