Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Stromspeicher für die Energiewende: Pilotprojekte und Förderprogramm stellen wichtige Weichen

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Stromspeicher für die Energiewende: Pilotprojekte und Förderprogramm stellen wichtige Weichen

04.11.15  09:07 | Artikel: 963212 | News-Artikel (e)

Stromspeicher für die Energiewende: Pilotprojekte und Förderprogramm stellen wichtige Weichen
BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk,
Bild: BEE
Speicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: sie flankieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien, stützen die Netze und werden stetig günstiger. Hausspeicher sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch; seit vergangenem Jahr gehen auch Primärregelenergiespeicher vermehrt ans Netz. Mit dem Spatenstich in Lünen stoßen Primärregelenergiespeicher in eine neue Größendimension vor:

Mit 13 Megawatt wird der von der Daimler AG betriebene Batteriespeicher der derzeit größte 2nd-use Energiespeicher weltweit sein. Das bislang einzigartige dieses Großbatteriespeichers: Er besteht aus gebrauchten Batterien von Elektroautos. Damit ist offensichtlich: Der Ausbau der Elektrombilität wird auch den Stromsektor revolutionieren – und umgekehrt.

In Zukunft werden für den stationären Zweitnutzungsmarkt in großem Umfang günstig Batterien zur Verfügung stehen, die bereits im Verkehrssektor genutzt wurden. Gerade mal drei Batterien der Tesla S-Klasse ergeben ein Megawatt Batterieleistung; 16 dieser Batterien können bereits eine Megawattstunde Strom speichern. Im nächsten Jahrzehnt wird es Millionen Elektrofahrzeuge geben, deren Batterien schrittweise in die Zweitnutzung überführt werden. Der Grundstein hierzu wird heute gelegt.

Nicht alle Marktteilnehmer sehen die großen Chancen, sondern bleiben in der alten Energiewirtschaft stehen, wie zum Beispiel die Übertragungsnetzbetreiber. "Die Übertragungsnetzbetreiber bremsen durch ihre Vorgaben den Einzug der Batterien in den Primärregelleistungsmarkt aus", sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE).

Sie begeben sich damit in offenen Widerspruch zum Weißbuch der Bundesregierung, das sich für eine Flexibilisierung der Regelenergiemärkte ausspricht. "Der BEE fordert die Übertragungsnetzbetreiber auf, ihre Blockadehaltung gegen Primärregelleistungsbatterien zu beenden." Dann werden solche Batterien wie die von Daimler, Younicos, Bosch und anderen sehr schnell den Primärregelleistungmarkt prägen und Kohlekraftwerke verdrängen.

Damit auch Solarstromspeicher system- und netzdienlich eingesetzt werden, ist es wichtig, dass die Bundesregierung mit dem KfW-Förderprogramm Vorgaben macht. Durch das Programm erhalten Anlagenbetreiber auch den Anreiz, trotz noch fehlender Wirtschaftlichkeit in die Speicher zu investieren In den vergangenen zwei Jahren gab es daher schon große Fortschritte bei Solarstromspeichern. Die Preise für sie sind in dieser Zeit bereits um ein Viertel gesunken.

"Damit diese erfolgreiche Entwicklung in gleichem Tempo weitergehen kann, sollte das hocheffektive Batterieförderprogramm fortgesetzt werden. Mit ca. 40 Millionen Euro Förderung konnten private Investitionen von gut 320 Millionen Euro bewirkt werden", appelliert Falk an die Bundesregierung. Das Augenmerk beim Einsatz der Hausspeicher-Systeme soll künftig noch stärker auf einem netzdienlichen Betrieb liegen.




(Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

Stromspeicher (36) | Pilotprojekte (2) | Förderprogramm (11) | Primärregelenergiespeicher | Batteriespeicher (12)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@963212







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.