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BSW Pressestatement zum Digitalisierungsgesetz

05.11.15  09:37 | Artikel: 963219 | News-Artikel (e)

BSW Pressestatement zum Digitalisierungsgesetz
Carsten Körnig,
Hauptgeschäftsführer
des Bundesverbandes
Solarwirtschaft e.V.
Das Bundeskabinett hat gestern das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende beschlossen. Dazu erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar):

"Wir sehen keine Notwendigkeit für eine Digitalisierungspflicht von kleinen dezentralen Stromerzeugern wie Solarstromanlagen. Es sollte beim Einbau von sogenannten Smart Metern um Wirtschaftlichkeit, Datenschutz und technische Sicherheit gehen und weniger darum, möglichst viele teure Zähler zu installieren.

Da kleine Solaranlagen auf Eigenversorgung ausgerichtet sind, wird der erzeugte Strom hauptsächlich vor Ort genutzt und somit kaum ein weiterer Ausbau im Niederspannungsnetz notwendig sein. Keine Studie bringt den Nachweis, dass die durch Smart Meter ermöglichte Abregelung von kleinen Photovoltaik-Anlagen unter 30 Kilowatt überhaupt Einfluss auf den Netzausbau hat. Diese sollten deshalb von der Einbaupflicht ausgenommen bleiben.

Anstatt immer neue ungerechtfertigte Auflagen für den Einsatz der Photovoltaik zu schaffen, sollte die Politik Barrieren abbauen und den Ausbau der Solarenergie und Speichertechnologien konsequent fördern. Andernfalls wird die Bundesregierung ihre EE-Ausbau- und Klimaschutzziele krachend verfehlen."


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10.01.14: Smart Meter: Einflussfaktoren für Rollout müssen untersucht werden
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(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW))


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Themenbereiche:

Energiepolitik | Statement

Schlagworte:

Digitalisierungsgesetz (2) | Stromerzeuger (11) | Solarstromanlagen (11) | Smart Meter (14)




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