Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

EEG-Statistik: Deutlicher Anstieg von Einspeisemanagementmaßnahmen

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










EEG-Statistik: Deutlicher Anstieg von Einspeisemanagementmaßnahmen

11.11.15  08:40 | Artikel: 963233 | News-Artikel (e)

EEG-Statistik: Deutlicher Anstieg von Einspeisemanagementmaßnahmen
Jochen Homann,
Präsident der BNetzA
Bild: BNetzA
Die Bundesnetzagentur hat gestern die jährliche Auswertung «EEG-in-Zahlen» für das Jahr 2014 veröffentlicht.

"Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über Kernaspekte von erneuerbaren Energien in Deutschland", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

"Im Jahr 2014 wurde so viel Strom aus erneuerbaren Energien abgeregelt wie in den Jahren 2009 bis 2013 zusammen", fasst Homann zusammen und erläutert: "Dies entspricht erstmals knapp über ein Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit zunehmender Tendenz. Die Entwicklung macht die Notwendigkeit eines zügigen Netzausbaus zur Aufnahme des erneuerbar erzeugten Stroms im Norden und dessen Transport zu den Verbrauchszentren im Süden abermals sehr deutlich."

Die Veröffentlichung enthält als neuen Themenbereich detaillierte Angaben zur Abregelung der Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien, d.h. zur Reduzierung der Einspeiseleistung zur Behebung von Netzengpässen durch die Netzbetreiber. Ein relativ großer Teil der Abregelungen von insgesamt rund 1,6 TWh wurde durch Engpässe im Übertragungsnetz verursacht und betraf vor allem Windenergieanlagen in den nördlichen Bundesländern. Erstmals wurden jedoch auch Biomasseanlagen in nennenswertem Umfang abgeregelt.

Die Auswertung enthält darüber hinaus detailreiche Aufbereitung vieler Kernaspekte von erneuerbaren Energien in Deutschland, zum Beispiel zur installierten Leistung, zur erzeugten und vergüteten Strommenge oder zu den Vermarktungswegen des erneuerbaren Stroms.

Die Auswertung erfolgt für jedes Bundesland und für jeden Energieträger getrennt. Mit einer installierten Leistung von 85 GW und einer gesamten Erzeugung von 136 TWh schreitet die Energiewende im Erzeugungsbereich voran. Die Zubaurate geht dabei leicht zurück. Sie betrug im Jahr 2014 gegenüber 2013 vier Prozent im Vergleich zu neun Prozent im Jahr 2013 gegenüber 2012.

Eine verbesserte Datengrundlage ermöglicht es der Bundesnetzagentur erstmals auch eine vorläufige Zahl zur installierten Leistung der erneuerbaren Erzeugung für das erste Halbjahr 2015 zu veröffentlichen. Zum 30.06.2015 betrug die installierte Leistung von nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz geförderten Anlagen 89 GW.

In der regionalen Betrachtung verzeichnet Bayern die höchsten Zubauraten bei Photovoltaikanlagen (plus 309 MW bzw. 20 % des bundesweiten PV-Zubaus 2014) und Schleswig-Holstein bei Windenergieanlagen an Land (plus 1201 MW bzw. 30 % des bundesweiten Windzubaus an Land 2014).

Auch die direkte Vermarktung des EEG-Strom am Markt hat 2014 weiterhin zugenommen und deckt inzwischen 63 % der Jahresarbeit von EEG-Anlagen ab, was auf ein breite Akzeptanz dieses Vermarktungsinstrument hindeutet.

Die Auswertung "EEG-in-Zahlen 2014" ist auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/eeg-daten veröffentlicht.




(Quelle: BNetzA)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

EEG-Statistik | Auswertung (12) | Einspeisemanagementmaßnahmen | Abregelung (2) | Stromeinspeisung (3) | Übertragungsnetz (72)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@963233







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …