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Intelligente Stromzähler auf Kosten der Verbraucher - Stromkosten steigen um bis zu 100 Euro pro Jahr und Haushalt

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Intelligente Stromzähler auf Kosten der Verbraucher - Stromkosten steigen um bis zu 100 Euro pro Jahr und Haushalt

13.11.15  11:00 | Artikel: 963240 | News-Artikel (e)

Intelligente Stromzähler auf Kosten der Verbraucher - Stromkosten steigen um bis zu 100 Euro pro Jahr und HaushaltStrom wird bald pro Haushalt jährlich um bis zu 100 Euro teurer. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland mit Verweis auf einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Digitalisierung der Energiewende hin.

Die Bundesregierung will den Einsatz von intelligenten Stromzählern zwar zunächst nur für größere Haushalte vorschreiben. Gleichzeitig räumt sie den Stromunternehmen aber das Recht ein, intelligente Stromzähler auch gegen den Willen der Eigentümer und Mieter zu installieren. Die damit zusammenhängenden Kosten von bis zu 100 Euro müssen die Haushalte selbst tragen.

"Es ist kaum mehr glaubhaft, wenn die Bundesregierung die hohen Wohnkosten beklagt und parallel das Wohnen mit solchen Projekten immens verteuert", kritisierte Kai Warnecke, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Deutschland, die Pläne. Die Kosten und die von der Bundesregierung erwarteten Einsparungen pro Haushalt stünden nicht ansatzweise in einem vernünftigen Verhältnis.

Darüber hinaus sei die Bezeichnung als "intelligente Stromzähler" irreführend. Denn die heutigen Geräte haben keinen Mehrwert für den Verbraucher, sondern ermöglichen nur den Stromkonzernen eine Renditeoptimierung. "Dieses Vorhaben ist klimapolitisch und ökonomisch vollkommener Nonsens und muss ersatzlos gestrichen werden", forderte Warnecke.


Anmerkung der Redaktion:

Warneckes Aussage, dass Stromzähler nur den Stromkonzernen eine Renditeoptimierung ermöglichen, ist nur schwer nachvollziehbar.

Stromzähler sind Eigentum der jeweiligen Messstellenbetreiber. Diese berechnen dann eine Gebühr für den Betrieb, die über den Stromlieferanten als Rechnungsbestandteil dem Kunden belastet wird. Muss der Kunde den Einbau selbst zahlen, so geschieht das über lokale Fachbetriebe, die über eine entsprechende Installationserlaubnis verfügen. So bleibt den Stromkonzernen an dieser Stelle eher wenig zu verdienen.

Eine Presseanfrage an Haus & Grund bzw. Herrn Kai Warnecke blieb trotz Nachfrage unbeantwortet. Man kann davon ausgehen, dass diese Behauptung also eher polemischer Natur ist oder mangels Fachkompetenz gemacht wurde, denn sonst wäre eine Begründung geliefert worden.



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13.02.15: Die Smart-Meter-Diskussion - Ein Kommentar



(Quelle: Haus & Grund)


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Themenbereiche:

Energiepolitik | Strommarkt

Schlagworte:

Strom (1190) | Kosten (126) | Stromzähler (17) | Smart-Meter (10) | Kai Warnecke (2)




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