Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

BSI: Opfer von Cybercrime setzen danach nicht auf höheren Schutz

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










BSI: Opfer von Cybercrime setzen danach nicht auf höheren Schutz

13.11.15  12:00 | Artikel: 963241 | News-Artikel (e)

BSI: Opfer von Cybercrime setzen danach nicht auf höheren SchutzWelche Sicherheitsempfehlungen setzen Internetnutzer um? Können Internetnutzer eine mögliche Straftat im Internet erkennen und wie handeln sie in solchen Situationen?

Das fragten die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei einer Online-Umfrage die Besucher ihrer Webseiten. Ziel der Umfrage war zu erfahren, wie kompetent Bürgerinnen und Bürger mit den Gefahren des digitalen Alltags umgehen.

Das Ergebnis zeigt, dass die Internetnutzer über aktuelle Sicherheitsprobleme informiert werden wollen, denn Sicherheit ist für die meisten von ihnen ein wichtiger Aspekt im zunehmend vernetzten Leben. Eigene Erfahrungen mit Cyberkriminalität sind dagegen nur für rund die Hälfte der Betroffenen ein Grund, weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Die Online-Umfrage von BSI und Polizei zeigt, dass Sicherheit bei der Internetnutzung für einen Großteil der Befragten eine entscheidende Rolle spielt: Sie schützen sich bei der Kommunikation (80,22%), bei Downloads (85,32%) oder beim Online-Banking (86,08%). Dagegen ist Sicherheit beim Zugriff auf offenes WLAN nur für knapp jeden zweiten Befragten von besonderer Bedeutung, obwohl gerade dann mit persönlichen Daten besonders vorsichtig umgegangen werden sollte.

Um sich und die eigene IT zu schützen, nutzen über 90 Prozent der Befragten aktuelle Antivirenprogramme und eine Firewall, knapp 90 Prozent achten auf eine sichere Verbindung bei der Datenübertragung. 565 Befragte von insgesamt 1724 Teilnehmern an der Umfrage sagen aus, dass sie bereits Opfer von Internetkriminalität geworden sind. Alarmierend ist aber, dass 744 Personen sich nicht sicher sind, ob sie bereits von Internetkriminalität betroffen waren.

"Dies ist ein deutliches Signal dafür, dass die Menschen konsequente Informationen über Cybercrime brauchen. Bislang setzen nur etwas mehr als die Hälfte aktuelle Sicherheitsempfehlungen sofort um", sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). "Wir als Polizei arbeiten mit unserer Präventionsarbeit noch stärker daran, dass sich Opfer von Internetkriminalität an uns wenden – so können wir unsere Aufklärungsarbeit verbessern und mehr für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger tun."

"Die Ergebnisse der Umfrage zeigen uns, dass IT-Sicherheit und die Sicherheit der eigenen Daten für die Nutzer zunehmend wichtiger werden", sagt Michael Hange, Präsident des BSI. "Antivirenprogramme oder ein automatisches Update-Management sind fest bei den Nutzern etabliert, andere Schutzmaßnahmen wie der Internetzugriff ohne Administratorrechte oder die verschlüsselte E-Mail-Kommunikation werden eher selten umgesetzt. Hier können wir ansetzen, um das Schutzniveau im Internet weiter anzuheben."

Ergebnisse aus der Online-Umfrage der Polizei und des BSI im Überblick

  • 1724 Teilnehmer (männlich: 79,4 %, weiblich: 20,6%)
  • 51,4% setzen aktuelle Sicherheitsempfehlungen sofort um, bei weiteren 20% laufen Updates automatisch über das System.
  • 860 Befragte könnten eine mögliche Straftat im Internet erkennen.
  • Von den 565 Personen, die Opfer von Internetkriminalität geworden sind, haben sich nur 15 (6%) an die Polizei gewandt.




Die Online-Umfrage anlässlich des Europäischen Monats der Cyber-Sicherheit im Oktober sollte die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren – und zu einem verbesserten Informationsangebot der beiden Partner beitragen.




(Quelle: BSI)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Datenschutz | Technik | Sicherheit

Schlagworte:

Sicherheitsempfehlungen | Cybercrime (4) | Schutz (27) | Straftat (9) | Internet (138) | Umfrage (100)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@963241







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980013
Studie: Daten auf dem Handy oder Sex - wo ist den Deutschen Schutz wichtiger?

E-Mails, Kontakte, private Fotos, Passwörter - viele dieser hochsensiblen Daten finden sich auf dem Smartphone. Dennoch ist den Deutschen die Sicherheit ihrer Daten auf dem Handy nicht wichtig, wie eine Umfrage zeigt.

19.1.17 | Artikel: 980001
PIRAT erreicht besseren Schutz vor Internet-Tracking

«Beim vermeintlich anonymen Surfen im Netz ermöglicht die übermittelte Internetkennung (IP-Adresse) eine Rückverfolgung jedes Klicks zum genutzten Anschluss – beispielsweise zur Versendung von Abmahnungen oder für polizeiliche Ermittlungen.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
23.6.17 | Artikel: 980018
Bitkom zum so genannten «Staatstrojaner»

Zur Gesetzesänderung, die den Einsatz von so genannten «Staatstrojanern» zur Überwachung der verschlüsselten Messenger-Kommunikation auf Smartphones erlauben soll, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr.

16.5.17 | Artikel: 980012
Peter Schaar: Das neue Big Brother-Gesetz

In dieser Woche, am 18. Mai 2017 wird der Deutsche Bundestag unter Tagesordnungspunkt 23 über ein höchst problematisches Gesetz entscheiden, das am 27.

22.6.17 | Artikel: 980017
Infografik zeigt, was welche Länder Ihnen (legal) online gestatten

Online-Zensur ist das neueste Schlachtfeld im Kampf für die Informationsfreiheit und den uneingeschränkten Zugriff auf Inhalte und Wissen. Die Infografik von vpnMentor der Online-Zensur zeigt auf …

18.7.17 | Artikel: 980020
BITKOM: GPS-Tracker erreichen den Massenmarkt

Wo ist das geklaute Fahrrad und wo der ausgebüxte Hund? Dank GPS-Trackern lässt sich heute vieles verfolgen und wiederfinden. Fahrräder, Autos, Gepäckstücke, Haustiere oder auch Kinder und Demenzkranke können mit den kleinen Sendern geortet werden.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
4.8.17 | Artikel: 980021
Skala von A bis G macht Schluss mit A+++

Die Hersteller von Elektro- und Haushaltsgeräten müssen sich auf ein neues System bei der Kennzeichnung des Energieverbrauchs einstellen. Zum 1.

13.6.17 | Artikel: 980015
Ransomware: Früher, jetzt und künftig

Alleine im Jahr 2016 erpressten Hacker über eine Milliarde US-Dollar durch Ransomware-Angriffe. Die Angriffe zielten zumeist auf kleinere und größere Unternehmen und Organisationen ab.