Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Bundesrat stimmt für regionalen Windkraftausbau

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Bundesrat stimmt für regionalen Windkraftausbau

30.11.15  08:30 | Artikel: 963297 | News-Artikel (e)

Bundesrat stimmt für regionalen WindkraftausbauDer Bundesrat hat einer Initiative Baden-Württembergs für Stromerzeugung aus Wind in allen Teilen Deutschlands zugestimmt. Der Bundesrat fordert damit die Bundesregierung auf, den Ausbaupfad von 2,5 Gigawatt netto für Wind an Land pro Jahr beizubehalten und den Ausbau auch regional zu steuern.

"Energiewende bedeutet auch dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Dazu gehört zwingend Windkraft in allen Teilen Deutschlands", erklärte Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller im Anschluss an die Bundesratssitzung in Berlin.

Der Bundesrat hatte zuvor mit großer Mehrheit einen Antrag beschlossen, mit dem die Bundesregierung aufgefordert wird, den Ausbaupfad von 2,5 Gigawatt netto für Wind an Land pro Jahr beizubehalten und den Ausbau auch regional zu steuern. Das, so das Votum, solle durch eine Quotierung der Ausbauleistung für den Norden Deutschlands einerseits und Süd- und Mitteldeutschland andererseits geschehen. "Ein Votum der Vernunft, dem sich die Bundesregierung jetzt anschließen sollte", so Umweltminister Franz Untersteller.

"Im Kern geht es um die optimale Integration der Windkraft ins Energiesystem und damit um die Versorgungssicherheit", erklärte Untersteller. "Es ist aber nicht optimal, Wind quasi exklusiv im Norden zu produzieren und dann über hunderte von Kilometern zu den Verbrauchern im Süden zu transportieren. Deshalb ist die Quote wichtig und richtig."

Hintergrund dieser Forderung ist die ab 2017 vorgesehene Ermittlung der Vergütungshöhe für erneuerbare Energien durch wettbewerbliche Ausschreibungen, deren Bedingungen und Regeln in den nächsten Wochen festgelegt werden sollen.

Mit einem Ausschreibungssystem ohne Feinsteuerung bestehe die Gefahr, dass die windstarken Standorte im Norden jede Ausschreibung für sich entscheiden und Standorte in Baden-Württemberg, Bayern oder Thüringen leer ausgehen. Franz Untersteller: "Wir stellen das System der Vergütung für Strom aus Windkraftanlagen um. Dabei müssen wir dafür Sorge tragen, dass keine Schieflagen entstehen. Weder bei der Menge noch bei der Verteilung der Stromproduktion. Wenn die Bundesregierung den Antrag in der Sache ernst nimmt, wird es diese befürchtete Schieflage nicht geben."

Der jetzt verabschiedete Vorschlag der Länder gewährleiste ausreichenden Wettbewerb und verhindere gleichzeitig die Benachteiligung süd- und mitteldeutscher Windstandorte, so der baden-württembergische Umweltminister.




(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Windenergie | Energiepolitik

Schlagworte:

Bundesrat (16) | Windkraftausbau (4) | Stromerzeugung (91) | Ausbaupfad | Integration (6) | Standorte (4)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@963297







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55