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Unternehmensberater-Umfrage: Deutsche Manager handeln immer unmoralischer

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Unternehmensberater-Umfrage: Deutsche Manager handeln immer unmoralischer

06.12.15  11:30 | Artikel: 963317 | News-Artikel (e)

Unternehmensberater-Umfrage: Deutsche Manager handeln immer unmoralischer
Der Unternehmerkult von früher
ist nicht mehr das was er mal
war. Handschlag und Wort
zählen nicht mehr wirklich.
In deutschen Betrieben wird immer verwerflicher gehandelt, sagen 53 % der Unternehmensberater - Realitätsverlust von Vorständen und Geschäftsführern ist häufigste Ursache für Unehrlichkeit - Offene Unternehmenskultur und Kritikfähigkeit bieten effektivsten Betrugsschutz.

Ehrlichkeit, Moral und Integrität nehmen in deutschen Unternehmen ab. Das sagen 53 % der deutschen Unternehmensberater im aktuellen Consulting-Barometer der Personalberatung LAB & Company. Der VW-Skandal sei lediglich ein Symptom für ein immer unmoralischeres Verhalten in der Wirtschaft.

Als wesentlichen Grund für diesen Trend nennen die Berater vor allem einen Realitätsverlust von Vorständen und Geschäftsführern (69 %). Dieser führe häufig zu unerfüllbaren Zielvorgaben. "Diese Vorgaben werden nach unten durchgereicht, ohne zu bedenken, wie sie umgesetzt werden sollen. Es zählt nur das Ergebnis, nicht der Weg dorthin", erläutert einer der Teilnehmer. Weitere Ursachen für den Moralverfall sind nach dem Urteil der Berater insbesondere steigender Druck durch Shareholder (61 %) sowie durch den globalisierten Wettbewerb (57 %).

Als besonders wirksame Möglichkeiten, um Manipulationen und Betrügereien zu bekämpfen, nannten 78 % der Berater eine Unternehmenskultur, die Kritik und Widerspruch akzeptiere. "In einer angsterfüllten Unternehmenskultur bleibt Ehrlichkeit zwangsläufig auf der Strecke", sagt Marcel Ramin Derakhchan, Managing Partner von LAB & Company. Das Problem beginne oft an der Spitze: "Viele Chefsessel sind heute keine Schleudersitze mehr, sondern Abschussrampen." Aufsichtsräte seien stärker gefordert, langfristige Führungsansätze zu unterstützen und Führungskräfte auch unter dem Gesichtspunkt moralischer Integrität auszuwählen, so Derakhchan.

LAB befragte die Consultants auch, inwiefern die zunehmende Digitalisierung Unehrlichkeit fördere. Hierin sah jedoch nur eine klare Minderheit der Befragten eine wesentliche Ursache, etwa aufgrund besserer Vertuschungsmöglichkeiten (17 %) oder einer höheren Anonymität von Geschäftsbeziehungen (27 %).

Besonders für Manipulationen und Betrug gefährdet sind nach Ansicht der Consultants Banken (78 %), Versicherungen (52 %), die Automobilindustrie (44 %) und die Energiewirtschaft (36 %).

Weitere Ergebnisse des 3. LAB Consulting-Barometers unter www.labcompany.net




(Quelle: LAB & Company)


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Themenbereiche:

Gesellschaft | Unternehmen

Schlagworte:

Realitätsverlust | Vorstände | Geschäftsführer (4) | Betrugsschutz | Ehrlichkeit | Moral (3) | Integrität (4)




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