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WAZ: Die Gesellschaft und das Geld - Kommentar von Ulf Meinke zu Kohle und Kapital

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WAZ: Die Gesellschaft und das Geld - Kommentar von Ulf Meinke zu Kohle und Kapital

05.12.15  13:00 | Artikel: 963321 | News-Artikel (e)

WAZ: Die Gesellschaft und das Geld - Kommentar von Ulf Meinke zu Kohle und KapitalWer das Geld hat, hat die Macht. Der Finanzkonzern Allianz hat viel Geld, er hat also auch viel Macht. Mit Macht lässt sich die Gesellschaft verändern. Geld hat also einen Einfluss auf die Welt um uns herum. Das ist die eine Seite. Hinzu kommt aber: Die Gesellschaft verändert auch die Unternehmen, die über Macht verfügen.

Denn ein Unternehmen, das dauerhaft gegen die Interessen einer Gesellschaft agiert oder die Welt um sich herum nicht mehr versteht, ist letztlich zum Scheitern verurteilt, weil die Produkte oder Dienstleistungen an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigehen. Deshalb müssen sich Unternehmen laufend verändern.

RWE hat heute auch deshalb Probleme, weil der Konzern zu spät verstanden hat, dass die Akzeptanz von Atomkraft und Kohle schwindet. Grünes Gedankengut ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Auch bei Investoren gibt es einen Klimawandel. Der norwegische Staatsfonds hat schon vor einiger Zeit mit einem Rückzug aus Kohlegeschäften aufhorchen lassen. Nun pflegt auch die deutsche Allianz ihr Umweltprofil.

Mag sein, dass auch ein Antrieb ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Doch vor Illusionen sollte man sich hüten: Dax-Konzerne sind darauf ausgerichtet, Geld zu verdienen, nicht die Welt zu verbessern.




(Quelle: WAZ | Ulf Meinke)


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Themenbereiche:

Energiepolitik | Konzerne

Schlagworte:

Ulf Meinke (7) | RWE (55) | Dortmund (4) | Aufspaltung (5) | Klimaschutz (128) | Allianz (10)




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