Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Westfalenpost: Kommentar zur Steuererklärung

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Westfalenpost: Kommentar zur Steuererklärung

09.12.15  08:30 | Artikel: 963325 | News-Artikel (e)

Westfalenpost: Kommentar zur SteuererklärungEs ist der ewige Traum des Steuerbürgers: eine einfache Steuererklärung, schnell gemacht, auf dem Bierdeckel, oder heutzutage mit ein paar Klicks. Auch die Politik träumt diesen Traum, alle Jahre wieder.

Einmal, weil das populär ist und Wählerstimmen bringen könnte, zum anderen, weil so eine Einfach-Erklärung ja auch schnell geprüft ist - und die Finanzverwaltung Zeit erhielte, sich mit den wenigen dicken Fischen zu beschäftigen statt mit den vielen kleinen.

Bis 2022 soll die Steuererklärung allein per Mausklick möglich sein. Bedenkt man, welchen Zeitraum andere digitale Großprojekte wie die elektronische Gesundheitskarte benötigt haben, erscheint das ambitioniert. Allerdings ist die Finanzverwaltung schon vor Jahren in die Digitalisierung eingestiegen, hat viel Vorarbeit geleistet. Machbar ist das also, was das Kabinett heute beschließen wird.

Natürlich darf die Digitalisierung kein Einfallstor für massenhaften Steuerbetrug werden. Alles andere würde die Steuermoral untergraben und den Staat so viel Geld kosten. Deshalb werden die Finanzbeamten die digitalen Erklärungen nicht nur stichprobenartig prüfen, deshalb wird es Risikofilter geben. Deren Qualität wird mitentscheidend für den Erfolg der Automatisierung. Klar ist: Es wird noch lange auch die Steuererklärung auf Papier geben. Schon aus Gerechtigkeitsgründen dürfen diese Erklärungen nicht strenger geprüft werden als die vom Computer erstellten.

Und der Datenschutz? Schon jetzt wird dem Finanzamt vieles von dem, was es für die vollautomatische Erklärung benötigt, übermittelt. Nur eben nicht immer zusammengeführt. Bis zum gläsernen Steuerbürger ist es schon jetzt nicht mehr weit. Wer nach Digitalisierung ruft, muss diese Kröte schlucken.




(Quelle: Westfalenpost)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Gesellschaft | Datenschutz

Schlagworte:

Steuererklärung | Finanzverwaltung | Mausklick | Online (76) | Risikofilter | Datenschutz (149) | Digitalisierung (11)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@963325







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.7.16 | Artikel: 970066
PIRATEN: Hände weg von der Anonymität im Netz - Vorgeschobene Argumente für die Totalüberwachung

«Bundesinnenminister Thomas de Maizière ist nach aktuellen Geschehnissen in seinen üblichen Reflex verfallen und fordert seine angeblichen "Allheilmittel" gegen Straftaten, Hetze, Attentätern und allerlei anderen Dingen.

30.9.16 | Artikel: 970087
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung kommt!

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Betroffene müssen dann in einfacher Sprache bei der Erhebung von personenbezogenen Informationen transparent darüber aufgeklärt werden …

25.5.16 | Artikel: 970037
Erdogan auf dem Weg zur Alleinherrschaft?

Mit der Aufhebung der Immunität von 138 Abgeordneten hat sich das türkische Parlament selbst entmachtet und Staatspräsident Erdogan ist seinem Ziel …

27.5.16 | Artikel: 970040
Katharina Nocun: Diese besorgten Bürger werden uns zugrunde richten

An der Uni habe ich gelernt was Leistungsgerechtigkeit heißt: Menschen, die auf Geld aufpassen bekommen mehr als Menschen, die auf Menschen aufpassen.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
23.6.16 | Artikel: 970055
Zahlungsbereitschaft für Online-Journalismus steigt

Die Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte im Internet steigt. 36 Prozent der Internetnutzer haben in den vergangenen 12 Monaten für Nachrichten oder andere journalistische Inhalte im Internet Geld ausgegeben.

30.5.16 | Artikel: 970041
Spezialdienste im Internet: Überholspur bleibt Überholspur

Die Telekom hat es schon wieder versucht. Ihr Deutschland-Chef warb am Wochenende für Spezialdienste im Internet. Also die, bei denen ein Anbieter (zum Beispiel für Onlinespiele) Geld an den Internetprovider (zum Beispiel die Telekom) zahlt …

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
22.12.16 | Artikel: 970102
Vorratsdatenspeicherung als grundgesetzwidrig erklärt - EuGH Urteil stärkt BITMi Position

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Vorratsdatenspeicherung, in dem dieser die anlasslose Vorratsdatenspeicherung als grundgesetzwidrig erklärt.

11.8.16 | Artikel: 970077
Peter Schaar: Terrorismusbekämpfung: Hände weg von der ärztlichen Schweigepflicht

Wenn es nach dem Willen der Innenminister geht, die der CDU/CSU angehören, soll es also schon wieder ein neues «Anti-Terror-Paket» geben, das zweite in diesem Jahr.