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RiskMap 2016: Flüchtlingskrise und Terrorismus sind die größten Bedrohungen für Europas Wirtschaft

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RiskMap 2016: Flüchtlingskrise und Terrorismus sind die größten Bedrohungen für Europas Wirtschaft

15.12.15  11:00 | Artikel: 963348 | News-Artikel (e)

RiskMap 2016: Flüchtlingskrise und Terrorismus sind die größten Bedrohungen für Europas WirtschaftWachsender Nationalismus in der EU verhindert einen koordinierten Umgang mit den beiden großen Risiken des kommenden Jahres: der gestiegenen terroristischen Bedrohung und der Flüchtlingskrise. Die Flüchtlingskrise wird auch 2016 nur schwer gelöst werden und der potentielle politische und wirtschaftliche Schaden für die Europäische Union ist eines der größten Risiken für 2016.

Dies ist eine der Kernaussagen der RiskMap 2016, heute veröffentlicht von der globalen Risikomanagementberatung Control Risks. Die RiskMap bietet Unternehmen und öffentlichen Institutionen einen detaillierten Einblick in politische und sicherheitsrelevante Entwicklungen des kommenden Jahres.

Wirtschaftsrisiko Nr. 1 für Europa: Diskussion der Flüchtlingskrise im Zusammenhang mit Terrorismus.

Die hohe Anzahl an Flüchtlingen allein wird die EU nicht ins Wanken bringen. Die Bedrohung für Europas Wirtschaft entsteht, wenn die Themen Flüchtlinge und Terrorismus vermischt werden. Sollten diese Art der Diskussion und die hohen Flüchtlingszahlen anhalten, führt dies zu weiterem Druck auf das Schengen-Abkommen - einige Länder könnten dann einen Sonderweg beschreiten, Grenzkontrollen einführen und verstärken sowie ihre Nachbarländer beeinflussen es ihnen gleichzutun. Für Europas Wirtschaft mit grenzüberschreitenden Wertschöpfungsketten und in Teilen einer Just-In-Time-Produktion stellt dies ein größeres Risiko dar, als es der Austritt eines (oder mehrerer) Mitgliedsländer der EU jemals war.

Top 5 der globalen Risiken:
  • Terrorismus und Islamischer Staat (IS): Die Anschläge in Beirut, Paris und Ankara haben gezeigt, dass der IS nicht nur fähig ist in seinem Kerngebiet Syrien zu agieren, sondern auch weit außerhalb. Control Risks ist dennoch der Meinung, dass in 2016 der IS vor allem sein Ziel verfolgen wird, die Positionen in Syrien und im Nordwesten des Iraks auszubauen und seine Version eines Kalifats im Nahen Osten zu etablieren.

  • Bürgerkrieg in Syrien: Die Entwicklungen in Syrien und die Reaktionen der Internationalen Gemeinschaft müssen 2016 genau beobachtet werden. Russlands Beteiligung in dem Konflikt wird 2016 weitergehen und damit Einfluss auf dessen Ausgang nehmen. Auch die Reaktionen von Saudi-Arabien und dem Iran in Kombination mit deren Kampf um Vormachtstellung im Nahen Osten werden eine Rolle spielen.

  • Cyber-Risiken: Kompromittierung von Hardware, staatliche Spionage und kriminelle Angriffe sind die Top 3 Cyber-Risiken für 2016. Control Risks erwartet eine steigende Anzahl an Nationen, die im Bereich Cyber-Spionage tätig werden. Die Angriffe und deren negative Auswirkungen werden zunehmen.

  • Zukunft der EU: Die EU hat in den letzten Jahren eine große Anzahl an Krisen absorbieren müssen: die Schuldenkrise Griechenlands, Russlands Annexion der Krim und Intervention in der Ost-Ukraine, sowie die noch andauernde Flüchtlingskrise. Die Angriffe in Paris haben die EU in Unruhe versetzt und Luftangriffe Frankreichs in Syrien ausgelöst. Es bleibt abzuwarten, wie die EU auf die weiteren Entwicklungen in 2016 reagieren kann und wird.

  • Chinas 6%-Realität: Unsicherheit über Chinas Fähigkeit sich an die neue 6%-Wachstum-Ära anzupassen, führt dazu, dass viele Unternehmen ihre Tätigkeiten in China kritischer hinterfragen als in den vergangenen Jahren.



Quelle: riskmap.controlrisks.com

Michael Müller, Director Control Risks Deutschland GmbH, kommentiert die Ergebnisse:

"Der schnelle Wandel unserer Zeit birgt ganz eigene Risiken und verunsichert Unternehmen, die unflexibel und nicht auf diese vorbereitet sind. Egal ob der stetige Machtkampf zwischen Ost und West, die Unsicherheit über zukünftige Rohstoffpreise, die beunruhigende Entwicklung des IS, Chinas neue 6%-Realität oder die exponentiell zunehmenden Cyber-Angriffe - um als Unternehmen erfolgreich zu sein, muss man auf Unerwartetes vorbereitet sein.

Es wäre jedoch zu einfach zu behaupten, dass die Welt nie zuvor so unsicher, unruhig oder riskant war. Unternehmen und Investoren dürfen nicht vergessen, dass trotz aller Risiken, die 2016 bereithält, die Welt schon immer unvorhersehbar war. 2016 ist also keine Ausnahme und die Chancen sollten stets im Auge behalten werden."






(Quelle: Control Risks)


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Themenbereiche:

Gesellschaft

Schlagworte:

RiskMap 2016 | Flüchtlingskrise | Terrorismus (15) | Bedrohungen (2) | Wirtschaft (85) | Europa (74)




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