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VoiP: Kommunikationsunternehmen kommuniziert nicht ...

26.05.16  07:00 | Artikel: 970038 | News-Artikel (e)

VoiP: Kommunikationsunternehmen kommuniziert nicht ... «Niemals nicht erreichbar sein? Wir zeigen Ihnen wie das geht» -

Mit diesem Slogan wirbt auf Twitter der Kommunikationsanbieter HFO Telekom aus Hof. Doch wie oft man tatsächlich nicht erreichbar ist oder welche Nettigkeiten sich das Unternehmen sonst noch gegenüber Geschäftskunden ausdenkt, zeigt unsere Geschichte. Das einzige was bislang ordentlich funktionierte waren die Lastschriften.

Ein Wechsel will vorbereitet sein

Bereits Anfang des Jahres bereiteten wir uns auf den anstehenden Standortwechsel von Spaichingen (07424) nach Reichenbach (07429) vor. Ein befreundetes Unternehmen plante mit uns die TK-Infrastruktur. Es sollte eine Starface-Telefonanlage mit einer separaten DSL-Leitung eingesetzt werden, damit das Surfen im Web die Kommunikation nicht in Mitleidenschaft zieht.

Bereits im Beratungsgespräch im Januar machten wir deutlich, dass wir eine Starface einsetzen wollen. Wir klärten den entsprechenden Tarif und buchten auf Empfehlung den HFO DSLmaxx Business gleich dazu. Inklusive einer Fritzbox 7330. Das ist zwar kein richtiger Router, aber für Voice-over-IP sollte der wohl genügen. (25 €)

Gleichzeitig wurde vereinbart, dass der alte Anlagenanschluss aus Spaichingen im Rahmen einer Portierung übernommen und für ein temporäres Büro in Aldingen (gleiche Vorwahl) zur Verfügung gestellt wird. Der entsprechende Antrag wurde schriftlich eingereicht.

Gleich zu Beginn der Geschäftsbeziehung finden die Merkwürdigkeiten an. Auftragsbestätigung? Weit gefehlt. Schon beim DSL-Anschluss hing man in der Luft und bekam auf Nachfrage den Router erst einen Tag vor der Schaltung durch die Telekom. Die Kritik wurde kommentarlos hingenommen.

Als dann die TK-Anlage eingerichtet und ein neuer Anlagenanschluss auf IP-Basis aktiv war, merkte man relativ schnell, dass einige eingehenden Anrufe uns gar nicht erreichten. Teilweise bekamen die Anrufe eine ansage, dass "der Teilnehmer nicht erreichbar" sei. Man reichte die Fehlermeldungen an Techniker weiter, prüfte und analysierte und wir mussten die verschiedensten Einstellungen an unserer Konfiguration vornehmen ...

überraschende Erkenntnisse - aber keine Lösungen

... bis uns vor zwei Wochen ein Mitarbeiter der HFO erklärte, dass die Fritzbox in Verbindung mit der Starface ja gar nicht gehen würde. Wir wiesen durchaus darauf hin, dass uns die Kiste von der HFO selbst empfohlen und verkauft wurde und durch stundenlange Recherche wussten wir nun auch, warum das AVM-Teil Probleme bereitet.

HFO reagierte auf den Vorwurf der Falschberatung und unsere Forderung nach einer kurzfristigen Lösung eher verhalten, obwohl wir den Zeitaufwand für Kommunikation und Recherche in Rechnung gestellt hatten (bisher unbezahlt, am 10.6. Mahnbescheid) . Ein Austausch des Routers sei nicht möglich, da man nur Fritzboxen mit VoiP im Programm hätte.

Da kam dann keiner auf die Idee in den "Ich bin doch nicht blöd"-Markt zu laufen und so ein Ding zu kaufen als Ersatz. Man wählte wieder den anderen Weg und versuchte uns für dumm zu verkaufen. Wir müssten ALLE Ports der Fritzbox nach außen hin öffnen. Nur dann kann die eingehende Kommunikation gewährleistet werden. Wir haben den Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass ihm der Techniker da wohl eher Bullshit erzählt hat und baten um Rückruf und Klärung ... bis heute.

Die Portierung ist bis heute auch noch nicht erledigt. Nach aktueller Info hat die HFO die falsche Adresse übermittelt und fälschlicherweise den neuen Standort angegeben anstatt das temporäre Büro. Somit bleibt uns aktuell nur die Rufumleitung und ein Anschluss an der alten Adresse, der noch aktiv ist ... und vom Nachmieter genutzt werden kann.

Knüppel aus dem Sack

Jetzt wird es definitiv Zeit, juristischen Beistand zu beauftragen und das geschäftsschädigende Verhalten der HFO Telekom mal zu bestrafen.

Man hätte ja über alles reden können, aber bislang kam von dem Unternehmen keinerlei Entschuldigung oder gar eine Reaktion der Geschäftsleitung - nur Verarsche und Lügen am Telefon. Vermutlich wurden die diversen Mails an die Geschäftsleitung sogar unterschlagen. Dafür wurde die Fritzbox bereits zwei mal in Rechnung gestellt - und auch abgebucht.

Wie lange wir die aktuelle Rufnummer 07429-87691-0 noch haben werden, steht in den Sternen, denn wir werden versuchen diese ggf. über den Anbieter peoplefone portieren zu lassen und die Geschäftsbeziehung zur HFO zu beenden.

Die Geschichte wird also noch etwas weitergehen ... wir werden berichten.

Die Telekom ist auch nicht ganz unbeteiligt an dieser Situation, doch die Geschichte kommt in den nächsten Tagen.





Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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HFO Telecom | Kommunikation (47) | VoiP (3) | Anbieter (10)




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