Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Klimawandel verstärkt Risiko lokaler Starkregenereignisse

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Klimawandel verstärkt Risiko lokaler Starkregenereignisse

01.06.16  08:35 | Artikel: 970042 | News-Artikel (e)

Klimawandel verstärkt Risiko lokaler StarkregenereignisseUmweltminister Franz Untersteller bekräftigte angesichts der Überflutungen vom Wochenende die Notwendigkeit für einen vorausschauenden Hochwasserschutz und zur Identifizierung möglicher Starkregenrisiken vor Ort. Baden-Württemberg habe die Anstrengungen in diesem Bereich deutlich verstärkt und die Mittel für den Hochwasserschutz seit 2011 auf rund 53 Millionen Euro jährlich erhöht und damit mehr als verdoppelt.

Damit würden technischen Hochwasserschutzmaßnahmen und Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerökologie an Landesgewässern finanziert. Darüber hinaus stelle das Land den Städten und Gemeinden im Land für den Hochwasserschutz an kommunalen Gewässern jedes Jahr rund 40 Millionen Euro bereit. Schließlich trügen auch die erst letztes Jahr veröffentlichten Hochwassergefahrenkarten für 11.300 Kilometer Gewässerlänge zur Vorsorge und besseren Risikoabschätzung bei.

"Die Bilder aus Braunsbach, Schwäbisch Gmünd und anderen Gemeinden des Landes machen zutiefst betroffen. Die Überflutungen vom Wochenende sind eine Katastrophe und insbesondere für die Familien der Todesopfer eine Tragödie", erklärte der für den Hochwasserschutz im Land zuständige Umweltminister Franz Untersteller.

"Trotzdem", so Minister Untersteller, "müssen wir ganz klar feststellen: Unwetter und Starkregen wie am vergangenen Wochenende lassen sich nicht konkret vorhersagen und die katastrophalen Folgen daraus lassen sich nicht mit noch so großen Rückhaltebecken verhindern. Was wir tun können, ist aber, uns besser auf den Eventualfall vorzubereiten."

Zu diesem Zweck, erläuterte Untersteller, arbeite das Umweltministerium bereits seit einiger Zeit an einer Strategie zur Verbesserung des kommunalen Starkregenrisikomanagements für Baden-Württemberg. Zur Bewältigung solcher Ereignisse müssten im Vorfeld sowohl bauliche als auch organisatorische Maßnahmen im Bereich des Krisenmanagements überlegt und umgesetzt werden. Dies sei aber nur dann möglich, wenn die Gefährdung erkannt und das Risiko richtig eingeschätzt werde.

"Wir sind dabei, die notwendigen Grundlagen zusammenzustellen und die Methodik für ein nachhaltiges Starkregenmanagement zu entwickeln", so Untersteller weiter.

Der Leitfaden "Kommunales Starkregenrisikomanagement" hat das Ziel, den Kommunen alle notwendigen Informationen zur Durchführung einer Gefährdungs- und Risikoanalyse für Starkregenereignisse zur Verfügung zu stellen und mit der Umsetzung geeigneter Maßnahmen eine effektive Schadensreduzierung zu ermöglichen. Dies können Maßnahmen sein, um Wasser aus Außengebieten schadlos ableiten zu können, dies sind aber auch Maßnahmen, die in die Alarm- und Einsatzplanung für den Krisenfall aufgenommen werden. Sowohl die Gefährdungs- und Risikoanalyse als auch die Umsetzung der Maßnahmen sind nach der neuen Förderrichtlinie Wasserwirtschaft grundsätzlich förderfähig und können bezuschusst werden.

"Neben all diesen Maßnahmen muss aber auch das Bewusstsein in der Bevölkerung für solche Ereignisse geschärft werden", so der Minister. Daher wird in den vom Umweltministerium initiierten Hochwasserpartnerschaften auch dieses Thema intensiv behandelt und mit den kommunalen Vertretern auf regionaler Ebene regelmäßig vertieft.





(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Klimawandel | Wetter

Schlagworte:

Wettersituationen (2) | Klimawandel (24) | Hochwasser (10) | Starkregen (4)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@970042







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.

1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…