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EEG-Reform: Harter Aufschlag für Renditejäger

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EEG-Reform: Harter Aufschlag für Renditejäger

09.06.16  09:30 | Artikel: 970048 | News-Artikel (Red)

EEG-Reform: Harter Aufschlag für RenditejägerLange Zeit war die Einspeisevergütung der heilige Gral für die Solarbranche. Doch mit der neuen Regelung müssen sich die Unternehmen von den Beihilfen verabschieden. Und das ist keine schlechte Variante.

Es geht wieder ein Stöhnen und Jammern durch die Branche, denn es gibt wieder mal weniger Geld für produzierten Strom.

Prinzipiell kennen wir das; die Pressemitteilungen und Statements sind bei jeder Reform die gleichen. Nach mehr als einem Jahrzehnt sollte die Branche auch ohne Einspeisevergütung auskommen. Das so etwas funktioniert haben bereits viele seriöse Unternehmen bewiesen.

Viel zu lange war es die üppige Rendite, die PV-Anlagen den Investoren bescherten. Ich selbst habe Gespräche erlebt, bei denen 8 Prozent genannt wurden und die angereisten Herren dann ihre Sachen zusammen packten. Da ging es nur um harte Währung. Banken, Versicherungen und Fonds hatten Geld im Überfluss und wollten diese Summen gut verzinst wissen. Bei 10 bis 12 Prozent knallten dann zumeist die Korken.

Dabei wussten die meisten Schwachmaten noch nicht einmal, wie PV funktioniert. Hätte das AKW nebenan 1 Prozentpunkt mehr abgeworfen oder ein ordentlicher Waffendeal, dann hätten diese Leute da zugegriffen. So war es eben die Megawatt-PV-Anlage. Man könnte hier durchaus eine lange Liste mit Namen veröffentlichen.

Diese Gruppe war es, die den Zubau damals so rasant hat ansteigen lassen. Und der brave Endkunde zahlt bis heute dafür.
Also ist es durchaus an der Zeit, die Branche mal zu einem Umdenken zu zwingen, auch wenn das Jobs kostet. Die hat es bislang auch auf der anderen Seite der Front gekostet.

Das Ziel auf Erneuerbare zu setzen sollte trotzdem nicht aus den Augen verloren werden, denn die Kosten, die uns die jüngsten Unwetter beschert haben, gehen auch oft genug in den Milliardenbereich, was der Verbraucher indirekt auch wieder bezahlen muss, denn die großen Versicherer stehen für viele der Schäden grade.

Und da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz.

EEG, Rendite, Banken, Versicherungen, Fonds, Ausschreibungen




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

Wirtschaft | EEG

Schlagworte:

EEG (477) | Rendite (6) | Banken (10) | Versicherungen | Fonds | Ausschreibungen (8)




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