Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

29.04.17  09:00 | Artikel: 980010 | News-Artikel (e)

Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren EnergienDas Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet. Erneuerbaren Energien tragen inzwischen mit rund einem Viertel zur Stromerzeugung in Baden-Württemberg bei. Ihr Anteil am Endenergieverbrauch, in allen drei Bereichen Strom, Wärme und Verkehr zusammen, beträgt fast 14 Prozent.

Mit rund einem Viertel tragen die erneuerbaren Energien inzwischen zur Stromerzeugung in Baden-Württemberg bei, ihr Anteil am Endenergieverbrauch, in allen drei Bereichen Strom, Wärme und Verkehr zusammen, beträgt fast 14 Prozent. "Der Ausbau der Erneuerbaren geht weiter voran", kommentierte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2016. "Bei der Energieeinsparung haben wir allerdings noch einiges zu tun und zwar in allen Bereichen."

Aufgrund des witterungsbedingt höheren Wärmebedarfs und des weiter wachsenden Verbrauchs im Verkehrssektor ist der Endenergieverbrauch 2016 um gut zwei Prozent gestiegen – von 284 Terawattstunden (TWh) auf 290 TWh. Der Mehrverbrauch wurde dabei nur zu einem Teil von erneuerbaren Energien gedeckt (1,7 TWh). Rund vier TWh wurden aus fossilen Brennstoffen beziehungsweise Kernkraft gewonnen. Prozentual ist damit der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent gestiegen, der der fossilen Energien und Kernkraft um 1,8 Prozent.

Strombereich

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist nach den ersten Schätzungen um knapp 0,5 TWh gewachsen (auf 15,3 TWh, gesamte Bruttostromerzeugung in Baden-Württemberg 61,8 TWh). Getragen wurde dieses Wachstum von Wind (+0,14 TWh) und Wasser (+0,4 TWh), leicht rückläufig war die Photovoltaik (-0,1 TWh). Dennoch blieb die Photovoltaik mit acht Prozent Anteil an der Bruttostromerzeugung das Zugpferd der erneuerbaren Energien vor Wasserkraft (7,7 Prozent) und Biogas (4,5 Prozent). Die Windkraft hatte 2016 einen Anteil von 1,6 Prozent. Der Stromverbrauch in Baden-Württemberg blieb mit 74,7 TWh in etwa stabil (Vorjahr 75 TWh).

Wärmebereich

Auch im Jahr 2016 setzte sich der Trend zu mehr Erneuerbaren bei der Wärmeerzeugung fort. Insgesamt sind im Wärmebereich 20,8 TWh mit erneuerbaren Energiequellen erzeugt worden (überwiegend Holz, rund 15,8 TWh). Das entspricht einem Gesamtanteil an der Wärmeerzeugung von 15,6 Prozent (Vorjahr 15,1 Prozent). Nicht enthalten ist dabei die Wärmeerzeugung mit Strom.

Neben Holz wurden in ähnlichem Umfang Solarthermie (etwa 1,6 TWh), Biogas (1,3 TWh) und Umweltwärme (mit Hilfe von Wärmepumpen, etwa 1,2 TWh) genutzt.

Entwicklung der erneuerbaren Energien in BW 2016 – Erste Abschätzung (PDF)




(Quelle: Umweltministerium BW)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Energiepolitik | Klimawandel

Schlagworte:

Umweltministerium (25) | Strombereich | Wärmebereich | Statistik (102)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@980010







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.