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Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

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Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

24.03.17  08:45 | Artikel: 980008 | News-Artikel (e)

Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden. Im Zuge dessen ist auch das klimaneutrale Drucken in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Große Hersteller wie Epson und Canon haben diesen Trend mittlerweile ebenfalls erkannt und bieten entsprechende Lösungen für umweltbewusstes Drucken an. Da wir selbst für unsere Kunden sehr viel Gedrucktes erstellen, ist das Thema auch im eigenen Haus aktuell.

Jede Druckseite produziert mehrfach Kohlendioxid

Beim CO2-reduzierten oder klimaneutralen Drucken geht es nicht allein um den Druckvorgang, der bereits eine Menge Energie benötigt. Der Kreislauf beinhaltet auch die Produktion der Geräte sowie der Verbrauchsmaterialien wie Papier und Farbe und den Transport aller Objekte. Aus diesem Grund sind entsprechende Rechner speziell auf eine Druckerei abgestimmt, die alle relevanten Daten für die Berechnung des tatsächlichen Ausstoßes an Kohlendioxid zur Verfügung stellt. Für die Ermittlung stehen unterschiedliche Verfahren zur Auswahl, die von unabhängigen Organisationen wie dem Bundesverband Druck & Medien oder Unternehmen wie ClimatePartner entwickelt wurden.

Es handelt sich um einen Ausgleich

Technisch ist ein vollständig klimaneutrales Drucken selbstverständlich nicht möglich. Die Belastung lässt sich jedoch durch eine Vielzahl von Maßnahmen - klimafreundliches Papier, umweltgerechte Farben, Ökostrom und optimale Ausnutzung jedes Druckbogens - reduzieren. Die unausweichlich entstehenden Treibhausgase werden anschließend durch Investitionen in Projekte zur Reduzierung des globalen Ausstoßes kompensiert. Dazu gehören beispielsweise Kampagnen zur Wiederaufforstung, der Verbreitung erneuerbarer Energien oder soziale Engagements, die direkt zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen.

So entstehen beim Kochen weltweit durch das Verbrennen von Rohstoffen große Mengen Kohlendioxid. NGO versuchen, dieses durch effizientere Technologien zu ersetzen, die gleichzeitig den Lebensstandard heben und der Umwelt zugutekommen. Bei Flyeralarm lässt sich sogar in einem Live-Ticker einsehen, wie viel Tonnen an CO2 durch deren Druckaufträge eingespart werden konnten. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme sind die Mehrausgaben für ein CO2-reduziertes Drucken gering. Je nach verwendeten Verfahren, der Ausstattung und der ökologischen Bilanz der Druckerei betragen sie mitunter lediglich 1 Prozent der Herstellungskosten.

Welche Vorteile haben Unternehmen vom CO2-reduzierten Druck

Bei dem klimaneutralen Drucken handelt es sich um einen freiwilligen Beitrag, mit dem Unternehmen ihr Engagement und ihr ökologisches Bewusstsein unter Beweis stellen können. Sie bieten dadurch ein positives Vorbild, das Kunden und Mitarbeiter anspricht. Darüber hinaus dürfen sie auf ihren Drucksachen zum Nachweis ihres Einsatzes entsprechende Zertifikate wie "Print CO2 kompensiert", "Klimaneutral gedruckt" oder "CO2 Neutral" verwenden. Auf Wunsch markieren die verantwortlichen Druckereien ihre Erzeugnisse entsprechend.

Darüber hinaus tragen alle Aufträge selbstverständlich dazu bei, die Umwelt zu schonen und die Folgen der globalen Erwärmung zu reduzieren. Viele der unterstützten Projekte verbessern zudem die sozialen Verhältnisse und die Lebensbedingungen vieler Menschen. Klimaneutrales Drucken ist deshalb ein wichtiger Beitrag für die Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit.




(Quelle: Flyeralarm )


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Themenbereiche:

Klima | Druck | Wirtschaftlichkeit

Schlagworte:

Klimaabkommen (2) | Kohlendioxid (5) | Epson | Canon | CO2-Emissionen (6) | Druckerei (2)




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